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Haiminger Bauernmühle


 Am Freitag durften wir den Müller Hansi in seiner Mühle besuchen.

 Am Haiminger Sagbichl  stand seit dem 18. Jahrhundert  eine Sägemühle, welche vom vorbeifließenden Mühlbach ständig und unermüdlich angetrieben wurde. Diese wurde in den 60er Jahren abgerissen.

1995 baute Hansi Glatzl die heutige Kornmühle aus Holz wieder  auf.

Ein 50 m langes, hölzernes Kastengerinne bringt das Wasser zum oberschlächtigen Mühlrad.

Nach 21 Jahren Betrieb zeigten sich schwere Schäden am alten Mühlrad und so konnten wir das neue Mühlrad bestaunen. Es  hat einen Durchmesser von 4 Metern und ist 60 cm breit.

 In der Mahlstube sind zwei Mahlgänge:

Der Weizenmahlgang und der Maismahlgang.

Das Herzstück sind die schweren Mühlsteine.

Durch die Wasserkraft werden die Mühlsteine angetrieben.

 Erst durch mehrmaliges Mahlen von Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste und Mais entstehen die unterschiedlichen Mahlprodukte wie Feinmehl, Kleie, Gries, Polenta, Muesmehl  oder Nudelmehl.

Innerhalb eines Tages können 200 kg Korn gemahlen werden, woraus sich ca. 140 kg Feinmehl gewinnen lassen.

 Zum Abschluss bekamen wir noch ein ofenfrisches Brot als Kostprobe.

Zusammen mit der 3b ließen wir die Stophen von „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ erklingen, was den Müller sehr freute.